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Erste Hilfe

Erste Hilfe

Sie haben sich an einer benutzten Nadel oder einem anderen Gegenstand verletzt, der mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten kontaminiert war? Sie hatten einen Haut- oder Schleimhautkontakt mit potentiell infektiösem Blut oder einer anderen Körperflüssigkeit?
Geraten Sie nicht in Panik, wichtig ist, dass Sie nun rasch und umsichtig handeln.
Hier finden Sie die wichtigsten Schritte, um ihr Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten:

Lokale Sofortbehandlung
Die verletzte Stelle oder die exponierte Haut muss sofort mit Wasser und Seife gewaschen und anschließend desinfiziert werden, ohne durch Druck auf die Wunde diese zum Bluten zu bringen. Exponierte Schleimhäute sollten unter laufendem Wasser ohne Druck auf die Schleimhäute für fünf Minuten gespült werden.

Unbedingt Arzt aufsuchen
JEDE
Nadelstichverletzung muss umgehend dem zuständigen Betriebsarzt oder einem anderen Arzt (D-Arzt, Chirurgische Ambulanz) gemeldet werden. Der Arzt beurteilt dann auf Grund der ihm bekannten Parameter die tatsächliche Infektionsgefahr und leitet alle weiteren Maßnahmen wie serologische Tests ein. Bedenken Sie, dass für eine suffiziente Behandlung einer Nadelstichverletzung Eile geboten sein kann, so sollten beispielsweise im Falle einer möglichen HIV-Infektion die Medikamente für eine Postexpositionsprophylaxe zwei Stunden nach der Verletzung erstmals eingenommen werden. Eine Übersicht über die sinnvolle ärztlichen Untersuchungen nach Stichverletzungen hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege zusammengestellt.

Denken Sie auch daran, jede Nadelstichverletzung im Verbandbuch zu dokumentieren.

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