Wer ist gefährdet?
Im deutschen Gesundheitswesen arbeiten über 4 Millionen Personen. Der größte Teil von ihnen ist aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit generell infektionsgefährdet. Hierzu zählen insbesondere folgende Berufsgruppen:
- Ärztliches Personal
- Pflegepersonal
- Beschäftigte im Rettungsdienst
- Laborpersonal
- Funktionspersonal wie z.B. MTA/ BTA/ PTA
Aber auch Reinigungspersonal (auch von Fremddienstleistern) und Hilfspersonal (z.B. Zivildienstleistende, Pflegehilfen) ist -beispielsweise durch falsch bzw. unsicher entsorgte Kanülen- gefährdet.
Seit Inkrafttreten des Arbeitsschutzgesetzes (1996) und der Biostoffverordnung (1999) muss vom Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung für alle Tätigkeiten der Beschäftigten vorgenommen werden, die die ermittelten Gefährdungen so wie die dagegen ergriffenen Schutzmaßnahmen enthält. Auf dieser Grundlage muss vom Arbeitgeber ein System entwickelt werden, mit dessen Hilfe Unfälle an den Betriebsarzt (oder an eine andere, dafür verantwortliche Stelle) gemeldet werden können, damit zum einen jede Verletzung adäquat behandelt wird, zum anderen damit aus der Analyse der geschehenen Unfälle bestehende Präventionsstrategien weiter entwickelt werden können.
Weiter mit Frage 3: Ist eine Infektion nicht sehr unwahrscheinlich?
Was ist gefährlich?
Als Infektionswege für Beschäftigte in Gesundheitsberufen spielen neben Tröpfchen- und Schmierinfektionen auch perkutane Kontakte mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten eine Rolle.
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Wer ist gefährdet?
Im deutschen Gesundheitswesen arbeiten über 4 Millionen Personen. Der größte Teil von ihnen ist aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit generell infektionsgefährdet. Hierzu zählen insbesondere folgende Berufsgruppen:
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Ist eine Infektion nicht sehr unwahrscheinlich?
Das Risiko einer Infektion durch blutübertragbare Erreger für Beschäftigte im Gesundheitsdienst hängt davon ab, wie viele infektiöse Patienten in der entsprechenden Einrichtung behandelt werden, mit welchen Erregern die Patient ...mehr
Wie viele Nadelstichverletzungen ereignen sich?
Diversen Studien zufolge ereignen sich allein im stationären Versorgungsbereich bei rund 750.000 Beschäftigten über 500.000 NSV pro Jahr.
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Was tun nach einer Nadelstichverletzung?
Waschen Sie die Wunde mit fließendem Wasser und Seife. Desinfizieren Sie die Wunde anschließend mit einem alkoholbasierten Desinfektionsmittel.
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